Ein Diorama entsteht nicht aus dem Bausatz allein, sondern aus allem, was um ihn herum steht. Diorama-Zubehör liefert genau das: Gebäudeteile und Ruinen, Platten mit Pflaster und Ziegelmauerwerk, Gleisabschnitte, Transportkisten, Fässer und Kanister, Verkehrszeichen, zeitgenössische Plakate sowie fertige Szenerie-Sets. Der Bereich deckt Maßstäbe von 1:12 bis 1:144 ab, dazu Sonderformate für 28-mm-Figuren.
Die Teile kommen aus Resin und 3D-Druck, aus geätztem Dünnblech, aus Papier und aus selbstklebender Folie – jedes Material will anders behandelt werden. Weiter unten lesen Sie, wie Sie eine Szene planen, in welcher Reihenfolge die Schichten aufgebaut werden und womit Sie den Untergrund ergänzen, damit das Ganze zusammenhält.
Ein Diorama ist ein Modell in seiner Umgebung: ein Stück Straße, ein Feldweg, eine Eckwerkstatt, ein Ausschnitt einer Flugplatzfläche. Zubehör ist alles, was diese Umgebung füllt – von der kompletten Gebäudebausatz-Fassade bis zur einzelnen Konservendose. Ein Teil davon ist in Resin gegossen, ein Teil im 3D-Druck entstanden, ein Teil aus dünnem Messingblech geätzt, ein Teil auf Papier oder Folie gedruckt.
Eine Kiste, die in 1:35 überzeugt, wirkt in 1:72 wie ein Seecontainer. Mischen Sie deshalb auch bei Kleinteilen keine zwei Maßstäbe auf einer Szene. Für Vitrinenszenen mit Flugzeugen endet man meist bei 1:48, bei Figuren- und Fahrzeugszenen ist 1:35 der Heimatmaßstab.
Resin und 3D-Druck halten scharfe Kanten und lassen sich unterschleifen, sind aber bruchempfindlich und werden mit Sekundenkleber gesetzt. Geätztes Blech – fotogeätztes Dünnmetall – dient Gittern, Drahtgeflecht und Blattadern; es wird kalt gebogen und muss vor dem Lackieren entfettet werden. Papierdrucke legt man mit verdünntem Weißleim auf und mattiert sie nach dem Trocknen.
Eine gute Szene hat ein lesbares Thema und viel freie Fläche: drei bis vier markante Elemente, der Rest ist Oberfläche und Benutzungsspur. Wer den Sockel bis an die Kanten füllt, bekommt einen Modellhaufen ohne Geschichte.
Wenn Sie neu anfangen, bauen Sie zuerst einen festen Unterbau und kümmern sich erst danach um Details. Ein Sockel gibt dem Diorama einen Rahmen und verhindert das Verziehen, gegen das sich bei einer fertigen Szene nichts mehr machen lässt.