Flugplatzthemen bestimmen das Diorama-Zubehör in 1:48: Radvorleger mit Decals, Radkeile, Technikleitern mit zwei bis sieben Stufen, perforierte Stahlplatten für die Rollfläche, Schablonen und Maskierfolien zum Sprühen der Betonmarkierung, Werkzeugkisten und Holzplatten für den Modellständer. Daneben liegen Verkehrsabsperrungen, Barrieren und Kleinausstattung für Straßenszenen.
Eine Figur von 1,75 m misst in 1:48 rund 3,6 cm, ein zweimotoriger Bomber über 40 cm Spannweite. Wie aus wenigen Teilen ein lesbarer Auftritt wird, steht unten.
Für Flugzeuge in der Vitrine ist 1:48 der Heimatmaßstab, und das Zubehör folgt dem. Eine eigene Gruppe im Sortiment ist das, was auf der Flugplatzfläche liegt: Radkeile, Vorleger, Ständer, Stufen zum Motor, Werkzeugkisten, tragbare Feuerlöscher und Lochblechmatten zum Befahren. Dazu kommen Schablonen und Maskierfolien für die Fahrbahnmarkierung – Standplatznummern, Mittellinien, Warnstreifen. Diese Dinge machen das Diorama nicht allein, aber sie geben dem Modell Kontext: Das Flugzeug hört auf, Exponat zu sein, und beginnt auf einer Fläche zu stehen.
Bei einer Luftfahrtszene gewinnt gut gemachter Beton. Lochblech, Dehnungsfugen, verfüllte Risse und schwarz ausgefahrene Reifenstreifen erzeugen einen Eindruck, zu dem zwei zusätzliche Leitern nichts beitragen. Erst auf die fertige Fläche kommt die Ausstattung, und zwar neben der Modellachse, damit sie den Flügel nicht verdeckt.
Teile, die Räder berühren, gehören als Letztes auf die Szene – und zwar nach dem tatsächlich gesetzten Modell. Ein Flugzeug senkt sich beim Aufdrücken auf das Fahrwerk immer ein wenig, und ein zu früh geklebter Keil hängt dann einen halben Millimeter in der Luft. Genau das fällt sofort auf.
Sprühschablonen geben der Markierung das richtige verblichene, in den Beton eingelassene Aussehen. Decals erledigen kleine Texte und Warntafeln, für die sich keine Maske schneiden ließe. Am besten arbeiten beide zusammen: große Flächen mit der Schablone, kleine Schriften mit dem Decal.
Eine Flugplatzszene verträgt eine sehr sparsame Lösung: ein Stück Fläche, die Maschine, zwei Menschen an der Kanzel. Wer mehr Szene auf gleicher Fläche möchte, findet sie im Diorama-Zubehör 1:72 – dort passt statt einer Maschine eine ganze Staffel auf den Sockel.