Was ein bedruckter Sockel löst
Ein Diorama ist Arbeit für viele Stunden. Eine bedruckte Acrylplatte erzielt einen ähnlichen Effekt in Minuten: Der Untergrund entspricht der Umgebung, in der die Maschine im Einsatz war, und das Auge liest beides als Einheit. Das passt in die Vitrine, aufs Fotostativ und auf den Wettbewerbstisch, wo Sie kein Gelände transportieren wollen.
Wie Sie die Platte auswählen
Der Maßstab entscheidet
Der Untergrund ist in einem bestimmten Maßstab gedruckt. Eine Betonplatte, ein Pflaster oder ein Schachtdeckel im falschen Maßstab verrät sofort, dass Modell und Untergrund nicht zusammengehören. Wählen Sie daher nach dem Maßstab des Modells – für Flugzeugmodelle wie für Automodelle gilt gleichermaßen, dass der Maßstab der Platte zum Bau passen muss.
Format und Anzahl der Modelle
Formate unterscheiden sich nicht nur in der Größe, sondern auch in den Proportionen. Quadratische Platten passen unter ein Modell, längliche unter ein Paar oder unter Fahrzeuge mit langer Silhouette. Planen Sie mehrere Maschinen nebeneinander, rechnen Sie Fläche für den Abstand mit ein, sonst wirkt die Komposition überfüllt.
Untergrund nach Thema
Flugplatzflächen mit Platten und Rollmarkierungen passen zu Flugzeugen und Hubschraubern, Asphalt und Startaufstellung zu Rennwagen, Flugdecks zu maritimen Themen. Es lohnt sich, nach Maschine und Epoche zu wählen, denn dieselbe Fläche wirkt unter zwei verschiedenen Modellen unterschiedlich.
Umgang mit Acryl
Acryl ist leicht und stabil, aber kratzempfindlich, reinigen Sie es daher nur mit Mikrofasertuch und Wasser. Verdünner und Reiniger mattieren die Oberfläche oder greifen sie an. Kleben Sie das Modell besser nicht dauerhaft auf, eine leichte Sicherung genügt, damit Sie die Platte später tauschen können.
Was dazu passt
Wählen Sie die Platte zusammen mit dem Modell und nicht erst nach dem Bau – Maßstab und Format stimmen dann leichter zusammen. Andere Sockelarten stehen bei den Modellsockeln.