Ein ganzer Marineverband auf einem einzigen Regalbrett: So funktionieren Schiffsmodelle im Maßstab 1:2000. Ein heutiger Flugzeugträger von 316 m Länge wird hier 15,8 cm lang, ein Schlachtschiff der Vorkriegszeit mit 227 m Rumpflänge nur 11,4 cm – zwei Schiffe, zwei sehr verschiedene Zahlen, und beide stehen nebeneinander auf einer Handbreit Fläche. Die Rubrik enthält Sets moderner Flotten, ein einzelnes Schlachtschiff sowie einen bereits fertig aufgebauten Träger. Unten lesen Sie, wie man mit so kleinen Formaten arbeitet.
Winzige Bausätze heutiger Kriegsschiffe, häufig als Flottenset mit mehreren Einheiten in einer Schachtel. Die Teilezahl ist klein, die Formen sind einfach – das Verkleben ist an einem Abend erledigt. Der Schwerpunkt der Arbeit verschiebt sich auf den sauberen Anstrich und das genaue Setzen der winzigen Aufbauten. Für Sammler moderner Marinen ist es der schnellste Weg zu einer Parade ganzer Schiffsklassen.
Ein Teil der Rubrik sind klassische Bausätze, ein Teil Fertigmodelle, die aus der Schachtel direkt in die Vitrine wandern. Das Fertigmodell eignet sich als Geschenk oder als schneller Grundstock einer Sammlung; der Bausatz gibt Ihnen die volle Kontrolle über Farbgebung und Alterung.
Flottensets lohnen sich, wenn Sie die Wucht eines Verbands zeigen wollen: Die Geleitfahrzeuge liefern dem Träger erst den Größenvergleich. Einzelschiffe erlauben es dagegen, eine bestimmte Klasse herauszustellen. Noch kleinere Verbände finden Sie bei den Schiffsmodellen 1:3000, etwas mehr Detail am einzelnen Schiff bei den Sammlermodellen in 1:1250.
Rechnen Sie mit Pinzette und gutem Licht. Der Anstrich gelingt mit feiner Spitze und verdünnter Farbe; für die Rumpfgrautöne genügen zwei bis drei Grundtöne und ein dunkles Washing, das die Deckdetails hervorholt.
Alle Schiffsmaßstäbe von der Miniatur bis zum halben Meter ordnet die Übersicht Schiffsmodelle.