Präzise Modellbausäge für Resin mit zwei Feinheitsstufen der Verzahnung.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Gegossenes Resin verhält sich anders als Polystyrol. Es ist härter, spröder und splittert bei grobem Eingriff, sodass ein abgebrochener Gussblock oft ein Stück der Teilkante mitnimmt. Eine gewöhnliche Modellbausäge mit großen Zähnen hinterlässt zudem einen zerklüfteten Rand, der danach lange zu ebnen ist. Dieses Werkzeug hat daher eine Verzahnung in zwei Feinheitsstufen: Mit der gröberen Seite fährt man durch das überschüssige Material, mit der feineren stimmt man das letzte Zehntel Millimeter am Teil selbst ab.
Gesägt wird mit einem Zug zu sich hin und ohne Druck; Kraft hilft hier nicht, sie führt nur zum Brechen des Teils. Am sichersten ist es, den Block mit einer Reserve von einigen Millimetern abzuschneiden und den Rest flach nachzuschleifen, denn ein zu kurzer Schnitt lässt sich noch beheben, ein abgeschnittener Vorsprung nicht mehr. Kleine Teile hält man vernünftigerweise in der Pinzette oder lässt sie am Block, bis sie bemalt sind. Resinstaub gehört weder in die Lunge noch auf die Arbeitsplatte, es lohnt sich also, über einem feuchten Tuch zu sägen und den Tisch danach abzuwischen, nicht abzublasen. Das Blatt selbst hält lange, wenn man es nach der Arbeit mit einem alten Pinsel vom abgesetzten Staub befreit und so ablegt, dass die Verzahnung nicht an anderen Werkzeugen in der Schublade anliegt.
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