Sechs Acrylfarbtöne, zusammengestellt für den schwarzen Overall deutscher Panzerbesatzungen: ein Schattenton, der Grundton, zwei aufhellende Grautöne, ein Rosa für die Waffenfarbe und ein silbriges Grau.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Wer die Uniform eines Panzersoldaten direkt aus dem Fläschchen mit Schwarz anlegt, bekommt eine Silhouette ohne Falten. Der Modellbau arbeitet deshalb mit einer ganzen Tonleiter: Der dunkelste Ton kriecht in die Falten und unter den Kragen, der mittlere deckt die Fläche, und zwei hellere Grautöne holen Kanten, Ärmel und Schultern dort heraus, wo das Licht auf sie fallen würde. Genau diese Abstufung liegt im Set fertig vor, das Suchen entfällt also, womit sich Schwarz aufhellen lässt, ohne dass es ins Blaue oder ins kalte Grau kippt.
Die Sonderbekleidung der deutschen Panzertruppe, Mitte der dreißiger Jahre eingeführt, war kurz, eng und bewusst dunkel gehalten, damit im engen Kampfraum Ölflecken nicht auffielen. Dazu gehörte eine rosa Paspelierung, an der die Waffengattung schon von weitem zu erkennen war, sowie schwarze Kragenspiegel mit dem Totenkopf. Beide Details deckt das Set gesondert ab.
Vorgegangen wird vom dunkelsten zum hellsten Ton, jede Schicht deckt eine kleinere Fläche als die vorige, und die Übergänge werden mit einem feuchten Pinsel verwischt. Zum Schluss empfiehlt sich ein leichtes, fast trockenes Überziehen mit der Pinselkante, das Naht und Knopf heraushebt. Bei einer aus der Turmluke gelehnten Figur denken Sie daran, dass sich der Stoff an Ärmeln und Schultern spannt, und genau dorthin gehört der hellste Ton, nur in einem schmalen Streifen aufgetragen.
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