Fluoreszierendes Rosa mit sattem, fast leuchtendem Auftritt. Es verlangt einen weißen Untergrund und mehrere dünne Schichten, sonst bleibt es durchscheinend.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Fluoreszierende Pigmente können unsichtbare ultraviolette Strahlung in sichtbares Licht umwandeln und wirken deshalb im Tageslicht satter, als es ein natürliches Farbmittel vermöchte. Modellbauer greifen zu diesem Rosa bei Warnmarkierungen von Übungszielen und Rettungsmaschinen, bei Sportwagen und Motorrädern der achtziger Jahre, bei Robotern und Science-Fiction-Technik, wo ein Detail geradezu ins Auge springen soll, und ebenso bei Figuren für Brettspiele.
Leuchtende Pigmente decken fast nicht, denn ihre Körner müssen Licht durchlassen. Auf dunkler oder grauer Oberfläche verschwindet das Rosa daher im Schmutz. Das Vorgehen ist einfach: zuerst eine satte weiße Unterlegung, nach deren Trocknen drei bis vier sehr dünne Durchgänge und dazwischen jeweils eine Pause. Stärker aufzutragen hat keinen Sinn, eine dichte Schicht flockt aus und die Oberfläche wird rau.
Leuchtende Farbtöne haben eine Schwäche, die man vorher kennen sollte: in direkter Sonne bleichen sie allmählich aus. Stellen Sie das fertige Modell also lieber vom Fenster weg und schließen Sie die Oberfläche mit Lack. Wer Spielfiguren bemalt, wird es schätzen, dass sich der Farbton mit einem Tropfen Orange in einen wärmeren Ton verschieben lässt, ohne die Leuchtkraft zu verlieren. Verdünnt wird mit demselben Lackverdünner wie die übrigen Farbtöne dieser Familie, Wasser zerstört ihn. In die Airbrush gehört er dünner verdünnt als eine gewöhnliche deckende Farbe.
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