Set Model Air mit deutschen Tönen für zwei verschiedene Kriegsschauplätze – den europäischen und den nordafrikanischen. Eine Packung deckt die graue, die gelbbraune und die Wüstenära ab.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die deutsche Technik veränderte sich im Krieg farblich stärker als jede andere. Begonnen wurde bei einem einheitlichen dunklen Grau, in der Mitte des Konflikts kam die Wende zu einem gelbbraunen Grundton, über den braune und grüne Muster gemalt wurden, und außerhalb Europas lief parallel die Wüstenwelt mit sandfarbenen und graugrünen Tönen. Wer mehr als eine Maschine baut, braucht alle drei Perioden, und genau dafür ist dieses Set zusammengestellt.
Es kommt gleich nach dem Trocknen der Grundierung zum Einsatz. Das Vorgehen unterscheidet sich nach Periode: frühe Technik wird in einem Zug gespritzt und man arbeitet erst mit der Schattierung, während späte Maschinen mit einem hellen Grund gedeckt werden und die Muster erst darauf kommen. Die Wüstenvariante hat ihre eigene Logik, denn der Sand blich oben rasch aus und die Unterseiten blieben dunkler – der Unterschied zwischen oberer und unterer Fahrzeughälfte ist dort größer, als der Modellbauer erwartet.
Die Marke führt dieselben Bereiche auch in drei eigenständigen kleineren Sets, aufgeteilt nach Jahren und nach dem Afrikakorps. Diese Variante fasst sie zusammen, sie ergibt also Sinn für den, der mit einer längeren Reihe deutscher Modelle rechnet; für ein einzelnes Projekt ist meist das passende kleinere Set die bessere Wahl. Die Töne sind für die Airbrush ausgelegt, die Muster gelingen damit mit weicher Kante.
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