Die deutsche Panzerjacke in 1:16, Ausführung Nummer 1 ist ein Resinabguss des kurzen zweireihigen Kleidungsstücks, das zur Sonderbekleidung der Panzertruppen gehörte.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die kurze zweireihige Jacke mit breiter Revers-Überdeckung ist eines der am leichtesten erkennbaren Ausrüstungsstücke des Zweiten Weltkriegs. Der Resinabguss hält sie als eigenständiges Kleidungsstück für Figuren mit einer Höhe von hundertzwanzig Millimetern fest, also in einem Maßstab, in dem auch Kleinigkeiten wie die Knopfleiste und die Falte am Rücken zu sehen sind.
Die Sonderbekleidung der Panzertruppen führte die deutsche Armee im Jahr 1934 ein und richtete sich dabei nach dem Raum im Inneren des Kampffahrzeugs. Die Jacke hatte deshalb weder lange Schöße noch aufgesetzte Taschen, an denen man hängen bleiben konnte, sie schloss seitlich und der Kragen reichte hoch an den Hals. Die schwarze Farbe war keine modische Wahl, sondern eine praktische Lösung: Ölflecken sind darauf nicht zu sehen. Die Besatzungen der Sturmgeschütze erhielten eine gleich geschnittene Jacke in Feldgrau und in der späteren Kriegsphase erschien auch eine Ausführung aus schilfgrünem Drillichgewebe.
Reines Schwarz verschluckt am Modell alle Details, es lohnt sich deshalb, von einem dunklen Grau auszugehen und den helleren Ton nur über die Kanten der Revers, der Schultern und der Falten zu führen. Ein kalter blaugrauer Anflug an den Stellen der Reflexe wirkt glaubwürdiger als ein neutrales Grau. Ein matter Lack vereinheitlicht zum Schluss die Oberfläche und hebt den Stoff von den metallenen Teilen ringsum ab.
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