Set für den Nachtjäger Bf 110G-4 in der Ausstattung R3, Maßstab 1:48. Neben Folie für die ausgedehnte Verglasung und Zeichenmasken bringt es zwei Metallläufe im Kaliber dreißig Millimeter samt Rohrabdeckungen. Ziel ist das Modell Revell.
Verantwortlichkeitsangaben sind nicht verfügbar.
Die zweimotorige Messerschmitt fand als Nachtjäger ein zweites Leben. Die Version G-4 trug eine dreiköpfige Besatzung, ein Funkmessgerät mit Antennengitter am Bug und Motoren von Daimler-Benz. Der Buchstabe R in der Bezeichnung verweist auf eine werkseitig gelieferte Ausstattung, und gerade der Satz Nummer drei tauschte vier leichte Maschinengewehre im Bug gegen zwei weit schwerere Kanonen im Kaliber dreißig Millimeter. Ein einziger Treffer einer solchen Waffe genügte für einen schweren Bomber, und genau das war der Zweck.
Das Set fügt beiden Läufen auch die Rohre hinzu, mit denen die Waffen aus der Rumpfstirn treten. Am wirklichen Flugzeug schützten sie Beplankung und Geräte vor der Druckwelle der Mündung und vor heißen Gasen; am Modell sind es konzentrische Zylinder, einer im anderen, und gerade diese ringförmige Abdeckung schafft ein Abguss nicht. In der Form müssten zwei dünne Wände mit einem Zwischenraum entstehen, das wird also meist mit einem vollen Teil mit angedeutetem Absatz gelöst. Die Metallausführung erlaubt es, den Lauf wirklich in das Rohr zu schieben.
Das Set ist Zubehör, es enthält weder Bausatz noch Antennengitter. Der Umfang der Verglasung ist bei einer zweimotorigen Maschine im Übrigen der Hauptgrund, warum sich eine Maske lohnt: von Hand geschnittener Streifen gäbe es hier einige Dutzend.
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