Eine Rinne aus zwei senkrechten Schenkeln und einem Boden dazwischen: das ist das U-Profil. Das C-Profil ist seine Variante mit nach innen gebogenen Rändern. Beide dienen am Modell denselben Aufgaben – Dachrinnen und Abläufe, Laufschienen und Führungen, Bordwandkanten, Rahmen von Schiebetüren oder tragende Profile leichter Konstruktionen.
Die Breiten reichen von 1,6 mm bis 7,9 mm, die Wandstärken von 0,4 bis 1,1 mm, die längsten Stücke haben 600 mm. Eine fertige Rinne spart das Spachteln und Schleifen von zwei Fugen.
Der wichtigste Grund für das U-Profil ist Zeit. Eine aus drei Streifen zusammengesetzte Rinne hat zwei Fugen, die gespachtelt und geschliffen werden müssen, und ihr Boden ist nie gleichmäßig tief. Das fertige Profil hat Boden und Schenkel aus einem Stück, ist nach dem Absägen sofort einsetzbar, und innen lässt sich ein anderes Profil oder ein Draht einlegen.
Bei Rinnen entscheidet der Abstand zwischen den Schenkeln, weil dort meist etwas eingelegt wird – eine Schiene, eine Führungsleiste, ein Kabelbündel. Messen Sie das einzulegende Teil vorher und nehmen Sie das Profil eine Spur breiter, den Rest füllt der Kleber. Für eingelegte runde Elemente passen die Kunststoff-Rundstäbe.
Das U-Profil hat gerade endende Schenkel, das C-Profil nach innen gebogene. Der eingebogene Rand entspricht dünnwandigen Kaltprofilen aus der echten Bautechnik und wirkt zierlicher, der gerade Schenkel erinnert an gewalztes Material und robustere Konstruktionen. In dieser Gruppe stehen beide Reihen nebeneinander.
Nach oben offen ist die Rinne ein Dachablauf, ein Entwässerungskanal oder eine Laufschiene. Auf die Seite gedreht bildet sie die Führung einer Schiebetür und die Kante einer Bordwand. Nach unten offen erinnert sie an eine Abdeckung oder einen Leitungskanal. Brauchen Sie ein ähnliches Element mit nur einem Schenkel, schließt das L-Profil an.
Dachrinnen, Laufschienen und Führungen sind typische Elemente von Gebäuden und Szenen; dazu passt das Zubehör für Dioramen.